Hilfe für die Großtante

  • Hallo liebe Forumsmitglieder. Meine Großtante, also die Tante meines Vater ist mittlerweile wirklich sehr sehr alt. Ich bin mir nicht sicher, wir haben nicht so viel Kontakt mit ihr, aber sie ist auf jeden Fall über 85. Leider hat sie außer meinen Vater niemanden mehr, sie war immer ledig. Jetzt geht es ihr mittlerweile ein bisschen schlechter, sie braucht so ein Sauerstoffgerät, tut sich extrem schwer treppen zu laufen und mein Vater macht sich Sorgen. Sie will eigenständig bleiben und auf keinen Fall in ein Seniorenheim. Bei uns zuhause haben wir einfach keinen Platz für sie. Deshalb suchen wir jetzt nach so einer Pflegestation, die 24h erreichbar sind, bzw. 24/7 betreuen. Hat da jemand schon einmal Erfahrung mit gemacht? Meine Eltern sind leider ratlos und ich habe natürlich auch keine Ahnung. Freuen uns über jeden Tipp!

  • Wie sieht es denn mit dem Rest der Familie aus? Könnte niemand von denen sie bei sich zu Hause aufnehmen? Wenn es wirklich so schlimm bei ihr ist, wäre es ja am besten, wenn jemand jederzeit aus Abruf in ihrer Nähe ist. Ansonsten kann nämlich schnell mal ein Unglück passieren. Unser Nachbar ist auch schon ziemlich alt und nicht mehr so gut zu Fuß, weshalb sich seine Frau um ihn kümmert. Allerdings besteht er darauf, dass sie nicht die ganze Zeit um ihn herum schwirrt. Letzten Monat ist er dann wohl die Treppe runtergefallen, als niemand zu Hause war. Ist dann wohl erst ein paar Stunden später aufgefallen und jetzt liegt er im Koma.

  • Das tut mir aber echt leid für deine Großtante.

    Es ist immer schwer, wenn man auf die Hilfe von anderen angewiesen ist, noch schlimmer aber ist eine Pflege, die konstant gehalten werden muss. Das wichtigste dabei ist, die richtige zu finden. Wo man in der Pflegestation noch als Mensch angesehen wird und nicht als Produkt. Zudem muss genau abgesteckt werden welche Leistungen der 24h Pflege deine Großtante braucht. Kann Sie wirklich gar nichts? Oder braucht Sie nur Hilfe? Das sind große Unterschiede, die man zu beachten hat. Ich würde deswegen auch immer vor Ort gehen und mich umsehen und andere Patienten befragen. Die wissen das immerhin am besten.